Kalwaria Wejherowska  
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Jakub Wejher (Weiher, Wappen Skarzyna) war der älteste Sohn des Woiwoden von Malbork und Che³m Jan Weiher und der Landrätin von Mirachowo Anna Szczawiñska. Unterricht nahm er im Jesuitenkolleg Hosianum in Braniewo, auf dem Königshof als Kammerdiener des Königssohnes W³adys³aw und an der Bologna Universität . Nach Studienabschluss nahm er an dem Dreißigjährigen Krieg auf der Seite der Katholischen Liga unter der Führung u.a. Albrechts von Wallenstein teil. Für seinen Kriegsverdienst erhielt er vom Kaiser Ferdynand II. einen Graftitel.

Nach der Rückkehr in die Heimat nahm er an dem Smolensk-Feldzug des Königs W³adys³aw IV. teil. Damals ereignete sich etwas, was von großer Bedeutung für Jakub Wejhers weiteres Leben war, er wurde nämlich lebendig in einem Schützengraben verschüttet und legte ein Gelöbnis ab, aus allen Kräften Gottes Ruhm zu verkündigen und eine Kirche zu Ehren der Dreifaltigkeit und des Hl. Franziskus zu errichten.

Er überlebte, wurde gesetzt und heiratete. Für zahlreiche Kriegsverdienste und seine Ingenieurarbeit wurde er mit dem Amt des Landrates von Cz³uchów und Bytów, des Kastellans von Che³mno und des Woiwoden von Malbork ausgezeichnet und wurde somit zu einem der wichtigsten Senatoren im Lande. Ein Teil seines Gelübdes erfüllte er 1643 als er in Rzucewo auf dem Gebiet der Familiengüter die St. Franziskus Kirche erbaute. An der Kirche gründete er eine städtische Siedlung Wejherowska Wola, wo er in den nächsten Jahren das Franziskanerkloster und den Kalvarienberg errichtete und gewann für sie vom König Jan Kazimierz das Stadtprivileg. Von da an wurde sie "Wejheropolis" genannt.


Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er im Kampf mit Schweden. Er wurde zum obersten Befehlshaber in Königspreußen, zum General Preußens und verteidigte Puck vor dem Überfall durch schwedische Truppen. Er verteidigte auch Malbork aber nach zweimonatiger Belagerung war er mit einer ehrenhaften Kapitulation einverstanden. Als einer der vertrauten Berater von Jan Kazimierz kämpfte er an der Seite des Königs in zahlreichen Schlachten und nahm aktiv am politischen Leben des Landes teil. Er starb nach einer kurzen Krankheit als er den König auf der Reise nach Gdañsk begleitete und wurde in St. Nikolai Kirche begraben.

Jakub Wejher war zweimal verheiratet aber sein männlicher Nachwuchs starb in der Kindheit. Einen erheblichen Vermögensteil des Magnaten, besonders die Güter in Rzucewo und Wejherowo vererbte die Radziwi³³ Familie, von der sie demnächst an Sobieski Familie überwiesen wurde.





1609
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Jakub Wejher wird geboren.
1629-32
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Beteiligung am Dreißigjährigen Krieg.
1632
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nahme der Funktion des Obersten in Königsarmee.
1633-34
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Beteiligung am Smolensk-Feldzug.
1634
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Gelöbnis am Fluss Bia³a.
1635
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Aufsicht über den Bau der Seeforts in W³adys³awowo und Kazimierzowo.
1636
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Heirat mit Anna El¿bieta Schaffgotsch.
1643
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Bau der Hl. Franziskus Kirche, Übernahme des Woiwodenamtes in Malbork, Gründung der städtischen Siedlung Wejherowska Wola.
1648
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Stiftung des Franziskanerklosters in Wejherowska Wola.
1649
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Stiftung des Kalvarienberges, Bau der ersten Kapellen.
1650
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Stadtrechte für Wejherowska Wola (am 13. Januar), Tod der Ehefrau.
1651
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Beteiligung am Krieg mit Kosaken und an der Schlacht von Beresteczko.
1652
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Heirat mit Joanna Katarzyna Radziwi³³ówna.
1655
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Übernahme der Funktion des Generals Preußens, Verteidigung von Puck.
1656
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Verteidigung von Malbork, Beteiligung an der Schlacht bei Warschau.
1657
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Tod Jakub Wejhers (am 20. Februar)
1658
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Verlagerung der sterblichen Überreste des Woiwoden nach Wejherowo, in die Krypta der Franziskanerkirche.



Geschichte von Kalwaria Wejherowska
I Jakub Wejher IDas Kalendarium

 

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