Kalwaria Wejherowska  
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Projekt UE




Museum der Franziskaner befindet sich im Kellergeschoss des Franziskanerklosters und umfasst drei Krypten und einen Schauraum.

Im Schauraum ist eine Dauerausstellung zu sehen, die Geschichte der Familie Wejher und die Tätigkeit des Klosters im Bereich der Schulbildung und Organisierung der Feierlichkeiten auf dem Kalvarienberg schildert. Dort sind die Gebetbücher, eine authentische Kleidung und ein Skapulier, ein Medaillon und ein Kamm aus dem Grab Jakub Wejhers (des Gründers der Stadt) ausgelegt. Außerdem sind da zu bewundern: ein Rosenkranz mit kunstvoll verzierten Perlen aus dem Sarg einer der Töchter Wejhers, der Ehering seiner zweiten Frau Joanna Katarzyna aus der Radziwi³³-Dynastie (1665 gestorben), Fragmente der vergoldeten Beschläge aus dem Sarg Jakub Wejhers und seiner ersten Frau Anna El¿bieta geb. Schaffgotsch (1650 gestorben), ein Kreuz aus dem 17. Jahrhundert, ein kleines Medaillon Wejhers und ein Medaillon aus dem Grabmal der Familie Przebendowski. Hier befindet sich auch ein Dokument vom 5. März 1651, vom Erzbischof von Gnesen ausgestellt und an Jakub Wejher überwiesen, das die Authentizität der Reliquien des Märtyrers Hl.Leontius bestätigt, die mit Erlaubnis des Papstes Urban VIII. aus römischen Katakomben herbeigeholt wurden. Zu sehen sind auch liturgische Bücher, die die ersten Ordensbrüder benutzten, die 1647 Jakub Wejher in die Stadt einführte.

Vom Schauraum führt ein Flur in die Krypta, wo die Ordensbrüder begraben wurden. Sie birgt die Gebeine von 57 in den Jahren 1658-1809 verstorbenen Franziskaner in sich.

Die andere Krypta links ist der Wejher-Familie gewidmet. Im kirschroten Sarg ruhen Jakub Wejher, seine beiden Ehefrauen und zwei Töchter. Ungewöhnlich ist die Tatsache, dass die Gebeine des Stadtgründers Jakubs Wejher in derselben Stadt ruhen. Es ist ein besonderer Fall denn: wie viele Stadtgründer sind in der Stadt begraben, die sie ins Leben riefen?

In der rechten Krypta sind der Graf Piotr Jerzy Przebendowski (1755 gestorben) und seine Ehefrau Urszula geb. Potocka (1766 gestorben), Stifterin des so genannten Stipendiums der Familie Przebendowski, begraben.



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